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| Success Stories |
3. IT-NET Austria Software Summit 2011 - „Cloud Computing – Top oder Flop“
Am 06.10.2011 lud das IT-NET Austria bereits zum dritten Mal zum „IT-NET Austria Software Summit" in die VOEST Stahlwelten nach Linz, um Kunden, Partnern und Interessenten das kontroverse Thema „Cloud Computing" näher zu bringen.
Nach einem kurzen Meet & Greet bei den einzelnen Infoständen begrüßte der Vereinsvorsitzende Gerhard Edelsbacher die rund 120 Anwesenden und stellte ihnen nochmals kurz alle Mitgliedsfirmen des IT-NET Austria sowie die anwesenden Partneraussteller vor. Besonders betont wurde hierbei auch wieder die Zusammenarbeit im Netzwerk und die sich daraus ergebenden Vorteile für den Kunden.
Zur intensiven Betrachtung des Themas „Cloud Computing" konnten zwei hervorragende Vortragende für das Software Summit gewonnen werden: Herr DI Mayrhofer vom IT-Konzern Fabasoft und Frau Mag. Peyerl von der Rechtsanwaltskanzlei Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati.
Herr DI Mayrhofer befasste sich in seinem Vortrag „Cloud Apps – die Zukunft der Business- Anwendungen" zunächst mit der Frage, was eine Cloud (Anwendung) denn überhaupt sei und wie diese von normalen Anwendungen abgegrenzt werden kann. Anschließend erfuhren die Teilnehmer mehr über die neueste hauseigene Cloud-Anwendung Fabasoft Folio-Cloud und ihre umfangreichen Möglichkeiten im Bereich Collaboration. Die naturgemäß mit Cloud-Computing verbundenen Datenschutzbedenken konnte DI Mayrhofer mit Verweis auf die Datenspeicherung im Inland sowie mit umfangreichen Zertifizierungsmaßnahmen zerstreuen.
Die Bereiche Datenschutz und Datensicherheit dominierten in den letzten Monaten nicht nur die Schlagzeilen von IT-Fachzeitschriften, sondern schafften es aufgrund diverser Vorfälle auch auf Titelseiten der Tageszeitungen. Daher war es für das IT-NET Austria essentiell, beim Thema „Cloud Computing" speziell diesen Aspekt anzusprechen.
Frau Mag. Peyerl schaffte es in ihrem Vortrag „Cloud Computing – ein juristisches Risiko", eine ansonsten recht trockene Materie ohne viele Paragraphen und Vorschriften für die Teilnehmer aufzubereiten. Sie warnte vor bisher noch ungeklärten Rechtsfragen, die sich durch die unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeiten von Technik und Gesetzgebung ergeben. Des Weiteren verwies sie auf starke Bedenken bezüglich unterschiedlicher Rechtsnormen im internationalen Datenaustausch bzw. bei Datenspeicherung im Ausland – gerade diese kämen aber bei Cloud-Computing häufig zum Einsatz. So ermöglicht z.B. der zur Terrorismusbekämpfung beschlossene „Patriot Act" in den USA einen Zugriff auf alle Daten von amerikanischen Firmen, auch wenn diese z.B. von europäischen Kunden stammen und auf europäischen Standorten lagern. Ihren Vortrag schloss Frau Mag. Peyerl mit dem Wunsch nach mehr Standardisierung und Zertifizierung im Cloud-Computing Bereich ab. Diese würde dem Nutzer eine bessere Einschätzung über die Sicherheit seiner Daten ermöglichen.
In der nachfolgenden Podiumsdiskussion, moderiert von Computerwelt-Chef Herrn Dr. Weiss, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit den Vortragenden und Gerald Holzbauer als Vertreter des IT- NET Austria über das Thema auszutauschen. Dabei zeigten sich kontroverse Sichtweisen: Zum Einen werden die Vorteile wie Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Mobilität im Bezug auf Cloud-Computing Anwendungen geschätzt, zum Anderen gibt es immer noch starke Bedenken in Bezug auf Datenschutz und -sicherheit.
Nach der Podiumsdiskussion konnten sich die Teilnehmer bei einem Buffet stärken und an den zahlreichen Infoständen über das IT-NET Austria, seine Mitglieder, Produkte und Partner informieren. Dieser fixe Bestandteil des IT-NET Austria Software Summits ermöglicht es denTeilnehmern, sich in Diskussionen mit den Mitgliedern näher dem Summit-Thema zu widmen oder sich über andere interessante IT-Themen auszutauschen sowie neue Kontakte für zukünftige Kooperationen zu knüpfen. Als Netzwerk österreichischer IT-Unternehmen liegt dem IT-NET Austria die Kooperation der Partner im Netzwerk aber auch nach außen mit ihren jeweiligen Kunden immer sehr am Herzen.
Abgerundet wurde das 3. IT-NET Austria Software Summit schlussendlich mit einer Führung durch die VOEST Stahlwelten. |
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Entwicklungsprojekt in der Westsahara
Österreichisches Netzwerk liefert Lösung
Linz (25.08.2006) – IT-Net-Austria-Unternehmen realisieren in Zusammenarbeit mit der Austrian Development Agency (ADA) in der südwestalgerischen Wüste eine redundante elektronische Archiv-lösung, mit Datenspiegelung via Satellit in ein EU-Rechenzentrum.
Für die Saharaui ist es von großer Bedeutung, die Geschichte des Landes, vor allem auch für die zukünftigen Generationen, zu erhalten. Derzeit liegen Unmengen von Papier-, Foto- und Tondoku-menten in einer Lagerhalle nahe Tinduf in der Westsahara. In diesen Aktenbergen gezielt Informationen zu finden, gleicht der Suche nach der sprichwörtlichen "Nadel im Heuhaufen".
"Ziel des Projekts ist es, das lokal und international vorhandene Material zu konservieren, zu digitalisieren, in Datenbanken zu organisieren, in einem elektronischen Archiv, das vor Ort in Containerbüros eingerichtet ist, zu dokumentieren und schließlich diese Inhalte auch auf einer Homepage zugänglich zu machen", beschreibt das Österreichischen Nord-Süd-Institut für Entwicklungs-zusammenarbeit (ÖNSI), das als Generalunternehmer das Gesamtprojekt leitet, das Vorhaben. "Schon für das tägliche Überleben sind die Menschen dieser Region, in der zudem im Februar 2006 durch sintflutartige Regenfälle an die 50.000 Saharauri obdachlos geworden sind, auf externe Unterstützung (UNHCR, WFP, ECHO, Rotes Kreuz, Roter Halbmond u.a.) angewiesen, daher wäre an die Errichtung eines Archives, das als wichtige Grundlage für einen rationalen Umgang mit der eigenen Geschichte die Basis für friedliche Lösungen von Konflikten bildet, ohne Hilfe von außen nicht zu denken." |
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Derzeit befindet sich das System auf der Reise zum Zielort, wird dort auf-gebaut und in Betrieb genommen, sowie die Mitarbeiter vor Ort eingeschult – in wenigen Wochen wird es in den Echteinsatz gehen - unter härtesten Umgebungsbedingungen – mit IT-Net-Austria Unterstützung in der Wüste!
IT-Net Austria (./) ist ein Zusammenschluss von 8 österreichischen Unternehmen, die sich im Leistungsspektrum ergänzen und so integrierte Lösungen, hohe Verfügbarkeit und eine große Bandbreite an Erfahrung und Know-how zur Verfügung stellen können. Das Leistungsspektrum reicht von Standard-Software-Produkten über Individuallösungen bis hin zur Hardware.
Das Österreichische Nord-Süd-Institut für Entwicklungszusammenarbeit (ÖNSI, http://www.nordsued.at) ist eine Trägerorganisation für Projekte in Entwicklungsländern. Das Institut ist keine Finanzierungsorganisation, sondern führt vielmehr unterstützende Aktivitäten, als die beauftragte Umsetzung von Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit durch. Ein kooperatives Konzept der internationalen Zusammenarbeit steht im Mittelpunkt.
Die Austrian Development Agency (ADA, http://www.ada.gv.at) ist das Unternehmen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist verantwortlich für die Umsetzung aller bilateralen Programme und Projekte in den Partnerländern der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) und verwaltet das Budget, das zur Durchführung der bilateralen Programme der OEZA eingesetzt wird.
Aussender: IT-Net-Austria Ansprechpartner: Jörg Bachmayr Tel.: +43 732 / 79 44 79 e-Mail: info@it-net-austria.at |
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Nationalarchiv der Westsahara (RASD)
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Im Jahr 2004 wurde von der ADA (Austrian Development Agency - http://www.ada.gv.at) das Nationalarchiv der Westsahara ausgeschrieben. Unter der Generalunternehmerschaft des ÖNSI (Österreichisches Nordsüd Institut - http://www.nordsued.at) haben unter anderem Mitglieder des IT-NET-Austria im Jahr 2005 den Zuschlag erhalten. Im Zuge dieses Projektes wurde in Rabouni, einer Flüchtlingsstadt in Südwestalgerien (nahe Tinduf), ein eigenes Gebäude errichtet, welches das Nationalarchiv der Westsahara beheimatet. Archiviert werden Papier-, Photo- wie auch Tondokumente, welche nicht nur auf optische Datenträger gespeichert, sondern zudem auch nach Europa in ein Ausfallrechenzentrum gespiegelt werden. Weitere Informationen zu diesem Projekt bzw. generell zu Archivsytemen erhalten Sie unter info@it-net-austria.at.
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